Montag, 27. Juni 2011

Schluss mit Lustig...

...irgendwann hat ja alles mal (zumindest ein vorläufiges) Ende.
Und so bin ich am 25. April, nach gut 5 Monaten, wieder heim gekommen. Nicht dass ich schon fertig bin mit Reisen, aber ich hatte erstmal genug.
Genug gechillt, genug vom Faulsein und genug Leute kennengelernt. Ich wollte wieder produktiv sein, hab meine Familie und Freunde vermisst, meine gewohnte Umgebung und meinen Sport. Außerdem wollte ich so gerne wieder sesshaft sein. Also im Sinne von EINE Unterkunft in EINER Stadt, nicht immer wieder packen, neu organisieren, nächste Unterkunft suchen und neu orientieren.
Ich habe die Zeit aber auf jeden Fall sehr genossen und viel mitgenommen!
Resumée: Fünf Monate sind um. Fünf Monate war ich unterwegs, auf Reise - weg von allem Vertrauten und mehr zu mir. Habe meinen Haushalt auf dem Rücken getragen, habe Menschen getroffen und mich treffen lassen. Manche haben mich tief beeindruckt, andere werde ich vergessen. Ich habe beobachtet, zugehört, gelernt und vertraut. Habe gelacht, geweint und viel nachgedacht. Viel gesehen, viel gespürt. Manche Dinge habe ich mir neu angeeignet, andere vertieft.
Ich liebe es, ohne Schuhe zu laufen, auf dem Boden zu sitzen, Gerüche zu erkunden, die Einfachheit des Lebens, ohne Zwang. Ich habe mich treiben lassen und bin geschwebt. Mein Bett war der Boden, am Flughafen, auf Booten und Schiffen, in Bussen, Jeeps und auf Ladeflächen, im Liegen, im Sitzen und sogar im Stehen, alleine, in Gruppen, zu zweit und bei Einheimischen.
Meine Füße waren schwarz vor Dreck, sandig, staubig, matschig und blutig.
Ich habe Geduld und Loslassen ohne Stress gelernt. Freunde gefunden, Liebe gesehen und gespürt. Es waren sehr gute, lehrreiche Monate.
Distanz schafft Übersicht. Und genau diese Distanz hat mich wieder nach Hause getrieben. Zu Freunden und Familie. Mit neuer Energie und einem Veränderten Blick auf viele Dinge.
Ich habe gelernt, kleinste Dinge des Alltags mehr wertzuschätzen und nicht alles, was ich von zuhause gewohnt bin, als selbstverständlich hinzunehmen. Zum Beispiel (sauberes) Wasser, Privatsphäre oder einfach nur eine Sonnenbrille. Prioritäten ändern sich.
Es tut gut zu wissen, dass viele Dinge nicht so wichtig sind wie sie scheinen und dass viele Dinge wichtiger sind als man manchmal denkt.
Es war interessant zu sehen, dass auch am anderen Ende der Welt Menschen morgens aufstehen, arbeiten, Zähne putzen und essen. Nur die Schwerpunkte und Bedingungen ändern sich. Jeder hat sein Leben zu leben und sein Päckchen zu tragen aber trotzdem wiederholen sich Geschichten und sind immer irgendwie die Gleichen. Jeder hat seinen eigenen Antrieb, man muss ihn nur kennen und akzeptieren.
Im Dezember geht's höchstwahrscheinlich weiter, hoffe ihr seid auch wieder dabei!
Das Leben ist ein fortlaufendes Abenteuer :)

Sonntag, 10. April 2011

Malaria, Mango-Pest, Durchfall-Grippe, radiaktive Wolke....

....und Andrea mittendrin!! Juchhe! :) Gluecklicherweise hab ich hier Rum fuer 1,20 Euro die Flasche und Bier zum selben Preis wie Wasser - kann also alles komplett abtoeten und desinfizieren - was ich selbstverstaendlich auch seeeeehr ernst nehme!! ;) Nachdem ich von Myanmar fuer eine Woche nach Sumatra gegangen bin und dann fuer eine knappe Woche noch nach Kuala Lumpur zum Party machen, bin ich jetzt auf den Philippinen. Und es ist tatsaechlich so genial wie man sichs vorstellt! Von Manila sind wir (bin ja wieder mit Julie aus Kanada unterwegs) nach Legazpi im Sueden geflogen und dann mit einem reichen Arzt fuer umsonst weiter nach Donsol gereist :) Da sind wir mit Walhaien geschnorchelt - WOOOW!!!! Der groesste Fisch der Welt, die werden bis zu 15 Metern lang. Die mit denen wir geschnorchelt sind waren NUR 9 Meter :) Mega-Adrenalin-Schub! Du sitzt auf der Reling vom Boot, wenn der Guide sagt "NOW!" springst du haendchenhaltend rein, versuchst dich zu orientieren, laesst dich vom Guide an der Hand in irgendeine Richtung dirigieren in der Hoffnung dass er weiss wohin er will, guckst hektisch nach links und rechts und gradeaus und versuchst im trueben aufgewirbelten Wasser irgendwas zu erkennen und paddelst wie bloed und dann!!!! :D Ich muss immernoch lachen! Dann siehst du ein weisses oval sehr schnell auf dich zukommen und in dem Moment ist dir wurschtegal dass da keine Zaehne sind! Es ist ein Maul das doppelt so gross ist wie du selber und du weisst nicht wohin du denn jetzt ganz schnell ausweichen sollst! Aber bevor sich dein Herzle beruhigt siehst du, nachdem das Maul schraeg unter dir vorbeigezogen ist, den restlichen Fisch. Und der uebertrifft einfach alles an Groesse was du bisher (lebendig) gesehen hast! Und wenn sich die Wirbelblasen und der erste Schock gelegt haben, dann kannst du ganz entspannt und gemuetlich (dank Flossen) neben diesem riesigen schwebenden Viech herschnorcheln und geniessen! :) Auch beim 5-ten Mal noch atemberaubend! Nach diesem Abenteuer haben wir den Bus zurueck nach Manila genommen um auf einen Flieger nach Palawan im Westen umzusteigen. Nach unserer Ankunft in Puerto Princesa haben wir uns in den Norden hochgearbeitet. Nach ein paar Tagen in Sabang und ein paar Tagen am Strand von Port Barton sind wir jetzt in El Nido angekommen. Sehr touristisch aber man hat hier alles was das Herz begehrt und auch nicht zu teuer. Eine Woche bleiben wir jetzt noch hier und werden die Tage mal noch Island-Hopping machen. Viel mehr Action bietet die Insel nicht, aber das ist auch gut so! Bin jetzt schon schoen knackig braun! :) In diesem Sinne: AB IN DIE HAENGEMATTE!! :D aaaahahahahaha

Mittwoch, 30. März 2011

Surprisejuice..?

Myanmar! Land tausender Pagoden, von Holz ueber Stein bis hin zu Gold, Land des Tanakah, des ewigen Laechelns, von Passkontrollen und Blattzigarren. Ein Land in dem Maenner Nagellack und Roecke tragen aber dafuer keine Unterwaesche, in dem Reinlichkeit im Haus grossgeschrieben wird aber der Muell aus dem Fenster aufs Vordach fliegt. Ein schuechternes Land, vollgepackt mit Traditionen und Konventionen in dem nichts ueber guten Humor und Ehrlichkeit geht - Land des Surprise-Juice! :)Mein Lonely Planet sagt: "Wer mit einem offenen Geist kommt, wird mit einem erfuellten Herzen gehen" Und recht hat er! Ich denke, ich habe ziemlich viel von Myanmar gesehen in den 28 Tagen die ich dort war, aber meine Befuerchtungen, massenweise auf grimmige Militaers in einem unsicheren, wilden Land zu treffen, haben sich komplett gar nicht bestaetigt. Myanmar ist eins der sichersten Laender, was wohl zum Grossteil am Buddhismus liegt. Es ist zwar durch militaerische Bestimmungen tatsaechlich unmoeglich fuer Touristen, in einige Teile des Landes zu reisen und man wird mit staendigen Passkontrollen "ueberwacht" aber alles auf eine sehr freundliche Art. :) Und da die Regierung die meisten Internetseiten gesperrt hat, konnte ich auch in der Zeit dort keinen Blog schreiben. Dementsprechend lang wuerde der jetzt auch werden, wenn - ja wenn - ich nicht alles zusammengefasst und mehr Text als Bilder gebloggt haette. Also viel Spass beim Bilder gucken, Fragen werden gerne beantwortet! :)

Sonntag, 20. Februar 2011

Wer rastet der rostet....

.....und deswegen gehts jetzt fuer mich auch wieder weiter mit der Reiserei :) In Kuala Lumpur hab ich endlich mal wieder Party gemacht - nach mehr als zwei Monaten Abstinenz. War gut aber dann auch wieder genug. Den Flug nach Krabi hab ich schlafend verbracht und mich schon fast ein bisschen geaergert dass er so kurz war :) In Krabi eine Nacht verbracht mit ein paar netten Leuten und am naechsten Morgen wollte ich mit dem Boot rueber nach Koh Phi Phi. Eigentlich war ich da auch verabredet an einem wunderschoenen Strand im Nordosten ohne viele Touristen. Da wollte ich auch dringendst hin als ich im Hafen angekommen bin und mitten im Ballermann stand. Stress!!! Kein Boot. Mir egal, dann lauf ich halt (vom Sueden in den Nordosten mit Backpack und Rucksack)! Ich war wirklich gestresst! Alle haben mir davon abgeraten weil sehr weit und sehr steil den Berg hoch und auf der anderen Seite sehr steil runter und dazu sehr heiss. Jaja passt schon. Dacht ich mir so... Als ich endlich am Aussichtspunkt angekommen bin (380 Stufen, selbe Strecke nochmal ohne Stufen) war ich ganz gut bedient! :) Aber: ich musste ja auf der anderen Seite wieder runter :) Auf halber Strecke hat mich dann netterweise ein Einheimischer auf dem Pickup mitgenommen, nur leider an den falschen Strand. Von dem Strand fuhr dann kein Boot wegen zu starkem Wellengang, also hab ich mir gedacht dass es auf eine Nacht auch net ankommt. Da hab ich dann Alicia kennengelernt und aufgrund des enormen Spasses den wir hatten beschlossen, noch ne weitere Nacht dranzuhaengen bis sie abreist. Dann gabs auch endlich ein Boot und ich hab zweieinhalb Wochen in Rantee Bay verbracht. Fotos gibts nicht viele diesmal, ich hab naemlich kaum welche gemacht :) Die Tage da verbringt man mit Ausschlafen, fruehstuecken, Kajak fahren, Schnorchln, Tauchen, Wandern, am Strand rumliegen, Mittagessen, Abendessen, was trinken, spaet schlafen gehn. Das war genau das was ich gebraucht hab, mal an einem Ort fuer laenger zu bleiben, so ein Zuhause-Ersatz... Ich hab ja jetzt die naechsten Wochen wieder genug Action und bin staendig unterwegs... Momentan bin ich in Bangkok wo ich (hoffentlich) in wenigen Stunden mein Visum fuer Myanmar abholen kann. Morgen geht mein Flug. Mit Internet wirds da eventuell etwas schwierig, also wenn ihr nichts von mir hoert kann das an der Militaerregierung liegen die die Internetcafes gesperrt hat... :) Das wird wieder spannend! Gruesse an die Fuesse, ich meld mich wieder - hoffentlich - wenn sie mich an der Passkontrolle nicht aufgrund unzumutbarer Passbilder erschiessen! :)

Freitag, 28. Januar 2011

Der Indonesier an sich.....

Letzter Post ueber Indonesien - lange ist's wieder her! Ich bin jetzt fuer 2 Tage in Kuala Lumpur zum Zwischenstopp waehrend ich auf meinen Flug am Montag nach Krabi, im Sueden von Thailand, warte. Wandern war ich natuerlich am naechsten Tag nicht, die Frau Klar ist faul geworden! Haben uns stattdessen Mopeds geliehen (Julie ist ja nachgekommen als sie ihr Visum hatte) und die Gegend unsicher gemacht :) Eine weitere Entjungferung fuer mich also, aber hab mich ganz gut angestellt! Am naechsten Tag haben wir uns dann auf den Weg nach Norden gemacht, erst Poso fuer eine Nacht und dann nach Ampana, von wo aus die Boote fahren auf die Togeans. Dank Sturmwarnung konnte die Faehre leider nicht ablegen, also kleines Bootle gechartert mit ein paar anderen Touris. Ich hatte mich dann schon auf ein stuermisches Abenteuer gefreut, aber: weit und breit kein Sturm zu sehen, nicht mal Regen aber dafuer gabs Sonnenbrand fuer alle. Da kann man sich jetzt auch denken was man will :) Sind dann eine knappe Woche auf Togean geblieben, mit Schnorcheln, weissem Sand, neuer Frisur fuer Andrea, lustigen Spieleabenden, tuerkisenem Wasser und traumhaften Sonnenuntergaengen. Und eine Kokosnusskrabbe (Palmdieb) gabs auch noch! Die Viecher sind so gross wie ein kleiner Kopf und zwacken dir ohne Muehe die Finger ab wenn du nicht aufpasst. Palmdieb deswegen weil die auf Palmen klettern und die Kokosnuesse "klauen". Sonntag dann weiter in den Norden nach Gorontalo fuer eine Nacht und Laundry (war bitter noetig bei allen Inselurlaubern!) und dann nach Manado. Von da aus hab ich dann am Donnerstag meinen Flug nach Makassar gehabt und von da zurueck nach KL. Julie treffe ich in 2 Monaten auf den Phillippinen wieder wenn alles klappt. In der Zwischenzeit gibts fuer mich 3 Wochen Thailand und dann einen Monat Myanmar. In Manado ist mir am Sicherheitscheck was Lustiges passiert. Hatte mir ein Nutellaglas gekauft und Toastbrot, schlau-schlau, dann muss ich mir in Makassar kein Fruehstueck kaufen weil ich die Nacht am Flughafen verbringen wollte. Jetzt muss das Nutella ja irgendwie aufs Brot, also ein kleines Messerchen eingepackt. Sicherheitscheck: Rucksack auf, Haben sie ein Messer dabei?? oooeh...ja! :) Musste bissle lachen und hab ihm erklaert dass ich des doch brauch fuer mein Nutella.... Der zweite Sicherheitsmann hat dann versucht sich mit dem Travelmesserchen (abgerundet und stumpf) die Kehle durchzuschneiden, hat net funktioniert, aber er hatte seinen Spass dabei und meinte nur Ja naechstes Mal dann vielleicht ohne Messer ins Flugzeug. Aber meine 1 1/2 Liter Wasserflasche, mein Nutellaglas und mein Feuerzeug haben ihn net im Geringsten gestoert! Lustiges Asien :) Also dann die Nacht am Flughafen verbracht, ein kennengelernter Polizist hat mich reingeschleust dass ichs gemuetlich hab :) und bis zum naechsten Morgen kannte ich dann zusaetzlich 1/3 der Belegschaft des Sicherheitsdienstes, die halbe Putzkolonne und 1/4 der Taxifahrer :) BILDER: Starrer wird mithilfe des Sonnenschirms vom Abendessen ausgeschlossen :) Habe also den Tag damit verbracht (der Flug war nachmittags) Leute zu gruessen und mit Haenden und Fuessen und meinem bruchstueckhaften Indonesisch zu schwaetzen. Sehr nett! :) Beim Warten hab ich dann einen kleinen Waffenschmuggel in den Flughafen durch die Sicherheitskontrolle beobachtet - war aber net schlimm, ueber sowas lachen die Indonesier. No problem my friend! :) Also Zeit fuer ein kleines Resumee: Die zwei Monate in Indonesien waren wirklich der Hammer! Man denkt immer man hat alles gesehen und dann passiert doch wieder was oder man sieht irgendwas wo man dann nur den Kopf schuetteln oder lachen oder heulen mag oder Gaensehaut kriegt. Der Indonesier an sich ist ein bis ins Unendliche neugierige Mensch (sie nennen sich selbst im Spass FBI) und Woerter wie diskret oder schuechtern existieren nicht. BILDER: Spass im Kaufhaus Fuer einen Indonesier gibt es nichts Erfuellenderes als zu warten. Je mehr man wartet desto wichtiger und beschaeftigter ist man. Gerne faehrt man auch zu Freunden oder an einen oeffentlichen Platz, stellt sich neben sein Bike oder Auto, raucht, guckt in der Gegend rum, wartet auf nichts und faehrt dann wieder weiter oder zurueck. Das ist ernsthaft ein wichtiger Teil eines Arbeitstages! Ein Freund ist jemand, dem man auf der Strasse kurz die Hand geschuettelt hat. Jeder hat Millionen von Freunden und desto voller dein Telefonbuch ist, desto wichtiger bist du. Ausserdem telefonieren Indonesier fuer ihr Leben gern und minimum 2 Handys sind Pflicht. Wenn man denen beim Telefonieren zuhoert oder mit einem telefoniert dann merkt man ziemlich schnell dass die einfach so telefonieren, aus Langeweile, um Hallo zu sagen, um wichtig zu sein. Nicht weil sie wirklich was zu besprechen haetten. :) Ausserdem hat immer jeder ueberall wo dus grade brauchst einen Freund der dir garantiert bei deinem ganz bestimmten Anliegen helfen kann. Du brauchst ein Zimmer am Ende der Welt? Kein Problem, mein Freund hat da zufaellig ein Hostel! :) Ja, so funktioniert Indonesien. BILD: Am Anfang sass ich da alleine... :) Ausserdem sind sie wahnsinnig schlechte Luegner! Manchmal ist das gut aber manchmal will man einfach glaubwurdig angelogen werden. Zum Beispiel wenn man nach 30 Stunden Busfahrt mitten in der Nacht in einem kleinen Dorf ankommt und nach einem Hostel fragt. Wenn ich dann genau weiss dass die Richtungsangabe falsch ist weil er keine Ahnung hat aber sein Gesicht wahren will, dann ist das ziemlich frustrieren. Lieber hab ich dann das Gefuehl dass ich genau in die richtige Richtung lauf :) Neben neugierig sind Indonesier auch zuckersuess. Alles ist - selbst fuer mich Naschkatze - bis kurz vor den Zuckerflash gesuesst. Selbst Zigarettenfilter enthalten Nelken und Zucker und Obst wird nachgezuckert. Vielleicht sind sie deswegen auch ein so lustiges Volk. In Indonesien wird gerne und viel gelacht, Spass regiert die Welt und schlechte Laune sieht man selten. Zaehne sind allgemein unwichtig und Rasieren fuer Frauen ist voellig ueberfluessig. Cremes und Duschgels enthalten meistens Whitener. Weisse Haut ist chic! Sieht halt seltsam aus wenn das Gesicht weiss ist und die Beine braun.. :) BILD: Bewohntes Inselchen mitten Im Meer Nachthemden und Schlafanzuege sind strassentauglich. Maenner haben untereinander keine Scheu sich zu umarmen oder Hand in Hand rumzulaufen, man(n) fasst sich gerne an.. Indonesier sind faul. Warum soll ich 100m laufen wenn ich ein Ojek (Moped) habe?? Ausserdem sind es aengstliche Menschen. Man fuerchtet sich vor dem Dunkeln, vor dem Alleinsein, vor Regen und vor fremden Einheimischen. Der ganze Tag ist eine einzige Party, laute Musik laeuft in allen Bussen, Laeden und Handys. Aber Clubs oder so zum Ausgehen existieren nirgends. Das Leben hier ist stark bestimmt von Tradition und Aberglaube und gleichzeitig von der Moderne. Aber so wirklich "ausbrechen" tun die jungen Leute nicht. Auch in der Grossstadt wird oft jung geheiratet und dann gibts Kinder. Indonesien ist gut um ruhig zu werden und den Humor zu trainieren. Wenn ich so in mich reinhoer dann fuehlt sich das ziemlich zufrieden an im Moment. Ich hab alle Zeit der Welt, nichts bringt mich aus der Ruhe und ich verbreite Freude unter den anderen Reisenden. Ich weiss dass jetzt einige verwirrt lachen werden aber so ist das tatsaechlich! :) Ich denke ich werde auch versuchen das beizubehalten wenn ich nach Hause komm.... Naechster Post kommt dann aus Thailand. Peace! :D